8.4.2014- -A-II- -5.Fastenwoche- -Walter-Beate

 

Vertrauen-Ernüchterung- Murren-Auflehnung- Erkenntnis-Reue und Bitte um Vergebung: so läuft der Prozess in Numeri 21,4-9 ab. Erkennen wir uns selbst darin wieder? Etwas geht zu langsam, der erhoffte Erfolg bleibt aus, Menschen wenden sich ab, es wird uns zu viel, zu schwer und überhaupt, was soll’s…..dann die Erkenntnis, dass es doch wohl richtig gewesen wäre und die bittere Einsicht „zu spät, Chance verpasst“. Mose macht auf Gottes Geheiß „ ein Gegengift“, eine Schlange aus Kupfer zu der die Menschen aufschauen sollen, um geheilt zu werden. Tatsächlich, so geht es. Im Neuen Testament erinnern sich die Jünger an jene Stelle der Schrift, als sie auf Jesus, den Gekreuzigten blicken., Er heilt nicht nur von einem Schlangenbiss, sondern von der Ansteckung durch das Böse, durch den Bösen. Der Blick auf das Kreuz, auf den Gekreuzigten und das Vertrauen in Ihn, die Liebe zu Ihm heilt von den Wunden der Sünde. In diesen Tagen der Passionszeit ist dies ein deutlicher Ansporn, uns dem Gekreuzigten Herrn mit allem anzuvertrauen und Heilung zu empfangen, aus Gnade.

 

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