17.4.2023 -A-I-2.OSTERN-2.Woche-2-Eberhard-Max J.Metzger-Gerwin-(Apg.4,23-31/2/Joh.3,1-8)

Nikodemus treffen wir am Kreuz Jesu und bei Jesus Beerdigung. Er war jedoch schon sehr früh an Jesus herangetreten, diskret, nachts, in einem persönlichen Gespräch und Austausch, der Pharisäer und Ratsherr mit dem Rabbi ohne Titel, Jesus aus Nazareth.

‚Kann ein Erwachsener neu geboren werden?‘ Diese Frage des Nikodemus richtet sich an Jesus, der davon spricht ‚von OBEN geboren zu werden‘. Was Er damit meint, ist dem Pharisäer unverständlich, weil er von der leiblichen Geburt ausgeht. Jesus spricht aber von der Geburt durch den Heiligen Geist, der dem Menschen gegeben ist durch den Glauben. Dieser Glaube sieht das irdische Leben in Verbindung mit dem Ewigen Leben. Jeder Mensch ist mehr als die Zeit zwischen Geburt und Tod, der Mensch kommt von Gott und geht zu Ihm in die Ewigkeit.

Hier setzt auch die Auferstehung Jesus an, die für Ihn selbst und für jeden, der an Ihn glaubt, eine tiefe Wirklichkeit wird, die ‚aus der Höhe, von oben, von Gott‘ kommt und nicht von Menschen gemacht werden kann.

 

„Herr Jesus Christus, der Du von oben gekommen bist, um unter uns Menschen zu leiden, zu leiden und zu sterben, bist zum Vater auferweckt und zu Ihm heimgekehrt. An diesem Deinem Leben lässt Du uns teilhaben. Neu sind wir geworden, auch wenn wir noch in alten Denkmustern und unserem sterblichen Körper leben, bis es ganz vollendet sein wird.“