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Die kurzen Verse aus Sprüche 30,5-9 lassen im „Hintergrund“ Anliegen des „Vater Unser“ anklingen, das Jesus später Seine Jünger lehren wird. In der Bitte „Herr, um zweierlei bitte ich dich: nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist…. Damit ich nicht, satt geworden, dich verleugne und sage : wer ist denn  der Herr“. Das nötige Brot,  um nicht als Armer  zum Dieb zu werden “ können die Bitte Jesu um Brot und Bewahrung vor dem Bösen andeuten; unterschied ist allerdings das „ich“ im Unterschied zum „ uns und unser“ im Gebet des Herrn. Lukas 9,1-6 berichtet von der Berufung der Zwölf  mit dem Auftrag, Dämonen auszutreiben und Kranke gesund zu machen. Dabei verkünden sie das Reich Gottes und heilen. Dieser Auftrag bleibt der Kirche erhalten, wenn auch die Bedingungen sich geändert haben und die Art der Verkündigung wie auch der Heilung sich den neuen Umständen anpassen müssen. Unnötiges Gepäck soll diesen Sendungsauftrag nicht belasten oder behindern. Es ist auch eine Anfrage an uns  in der heutigen Pastoral.

Aus dem Schreiben „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus:

144. Mit Herz sprechen schließt ein, dass man ihm nicht nur das innere Feuer bewahren muss, sondern auch das Licht, das ihm aus der Offenbarung in ihrer Gesamtheit zufließt und aus dem Weg, den das Wort Gottes im Herzen der Kirche und unseres gläubigen Volkes im Laufe der Geschichte zurückgelegt hat. Die christliche Identität, die jene Umarmung in der Taufe darstellt, die der himmlische Vater uns geschenkt hat, als wir noch klein waren, lässt uns wie „verlorene Söhne“ – die in Maria sein besonderes Wohlgefallen genießen – sehnlich die andere Umarmung des barmherzigen Vaters begehren, der uns in der Herrlichkeit erwartet. Dafür zu sorgen, dass unser Volk sich wie inmitten dieser beiden Umarmungen fühlt, ist die schwere, aber schöne Aufgabe dessen, der das Evangelium verkündet.


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