4.10.2014- -A-- -26.Woche- Franz von Assisi

4.10.2014- - A-II- -26. Woche-  Franz von Assisi-

Der Name klingt wie Musik, sein Leben ist voller Botschaften, seine Person wird durch die Art vom jetzigen Papst aktueller denn je. Franz von Assisi lässt uns im idyllischen Städtchen durch die engen Straßen schlendern, um die einzelnen Orte zu besuchen, wo Franz gelebt und gewirkt hat. Und wir hören  Worte, die er dort sprach und Gesten, die ihn dort begleitet haben. Wir beten an seinem Grab unten in der großen Pilgerkirche, um das gelebte Evangelium in der heutigen Zeit. Papst Franziskus hat den letzten Monaten seit seiner Wahl schon so viele Zeichen gesetzt und Worte gesprochen, die den Heiligen von Assisi wieder lebendig vor uns aufscheinen lassen. Hoffnung für die Kirche und für eine Welt, die sich vielfach enttäuscht von der Kirche abgewandt haben. So beten wir ab heute noch intensiver für die beginnende Bischofssynode über die FAMILIE und den drängenden Fragen und Problemen, die sie betreffen. Es geht um die alltägliche Liebe ganz konkret, Zukunft der Kirche und der Menschheit.

Aus dem Schreiben „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus:

151. Es wird von uns nicht verlangt, dass wir makellos sind, sondern vielmehr, dass wir immer im Wachsen begriffen sind, dass wir in dem tiefen Wunsch leben, auf dem Weg des Evangeliums voranzuschreiten, und den Mut nicht verlieren. Unerlässlich ist für den Prediger, die Gewissheit zu haben, dass Gott ihn liebt, dass Jesus Christus ihn gerettet hat und dass seine Liebe immer das letzte Wort hat. Angesichts solcher Schönheit wird er oft spüren, dass sein Leben ihr nicht vollkommen die Ehre gibt, und wird sich aufrichtig wünschen, auf eine so große Liebe besser zu antworten. Doch wenn er nicht innehält, um das Wort Gottes mit echter Offenheit zu hören, wenn er nicht zulässt, dass es sein Leben anrührt, ihn in Frage stellt, ihn ermahnt, ihn aufrüttelt, wenn er sich nicht Zeit nimmt, um mit dem Wort Gottes zu beten, dann ist er tatsächlich ein falscher Prophet, ein Betrüger oder ein eitler Scharlatan. Auf jeden Fall kann er, wenn er seine Dürftigkeit erkennt und den Wunsch hat, sich mehr zu engagieren, sich immer Jesus Christus schenken und dabei mit Petrus sagen: » Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir « (Apg 3,6). Der Herr möchte uns einsetzen als lebendige, freie und kreative Menschen, die sich von seinem Wort durchdringen lassen, bevor sie es weitergeben. Seine Botschaft muss wirklich den Weg über den Prediger nehmen, aber nicht nur über seine Vernunft, sondern indem es von seinem ganzen Sein Besitz ergreift. Der Heilige Geist, der das Wort der Schrift inspiriert hat, ist derjenige, »der heute wie in den Anfängen der Kirche in all jenen am Werk ist, die das Evangelium verkünden und sich von ihm ergreifen und führen lassen; er legt ihnen Worte in den Mund, die sie allein niemals finden könnten«[119].


3.10.2014- -A-II- -26.Woche- -Ewald-Udo-Herz Jesu

Das Herz ist Symbol für viele Angelegenheiten, besonders für die Liebe. Genau um die Liebe geht es beim Gedenken an das Herz Jesu, am ersten Freitag jeden Monats. Gottes Liebe geht so weit, dass sie sich ganz verschenkt, dies wird deutlich am Gekreuzigten Jesus und an Seinem Herzen, das –durchbohrt- die Ströme der Gnade fließen lässt.  Nie können wir uns genug daran erfreuen und zugleich auch nachdenklich werden, auf welche Weise wir diese Liebe aufnehmen, und wie wir sie anderen weitergeben. Am Anfang jeden neuen Monats erinnert uns dieser Freitag an jene Liebe, die der Herr der Welt für uns alle und zu uns allen hat.

Aus dem Schreiben „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus:

150. Jesus wurde ärgerlich angesichts dieser vorgeblichen, den anderen gegenüber sehr anspruchsvollen Meister, die das Wort Gottes lehrten, sich aber nicht von ihm erleuchten ließen: » Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen « (Mt 23,4). Der Apostel Jakobus mahnte: »Nicht so viele von euch sollen Lehrer werden, meine Brüder. Ihr wisst, dass wir im Gericht strenger beurteilt werden« (Jak 3,1). Wer predigen will, der muss zuerst bereit sein, sich vom Wort ergreifen zu lassen und es in seinem konkreten Leben Gestalt werden zu lassen. In dem Fall besteht das Predigen in der so intensiven und fruchtbaren Tätigkeit, » den anderen das mitzuteilen, was man selber betrachtet hat «[117]. Aus all diesen Gründen muss man, bevor man konkret vorbereitet, was man sagen wird, akzeptieren, zuerst von jenem Wort getroffen zu werden, das die anderen treffen soll, denn es ist lebendig und kraftvoll, und wie ein Schwert »dringt es durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens« (Hebr 4,12). Das hat eine pastorale Bedeutung. Auch in dieser Zeit ziehen die Menschen vor, die Zeugen zu hören: Man »verlangt geradezu nach Echtheit« und »fordert Verkünder, die von einem Gott sprechen, den sie selber kennen und der ihnen so vertraut ist, als sähen sie den Unsichtbaren«[118].


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