25.3.2014- -A-II- -3.Fastenwoche- -Verkündigung des Herrn- -Annunziata-Jutta-Eberhard-Ancilla

 

25.3.2014- -A-II- -3.Fastenwoche- -Verkündigung des Herrn- -Annunziata-Jutta-Eberhard-Ancilla

 

Welch ein Kontrast: mitten in der österlichen Bußzeit klingt ein weihnachtliches Thema an, die Verkündigung des Engels an Maria sie werde Mutter des Herrn sein. 9 Monat vor dem Geburtsfest Jesu feiert die Kirche dieses Geschehen „an und in Maria“, die ihr JA zu Gottes Ansinnen ausspricht durch ihr „mir geschehe“.  Ja, wir hätten keinen Weg nach Ostern hin, wenn nicht der Weg der Menschwerdung des Wortes vorher geschehen wäre. Der Ewige Gott, der den Menschen, Seinen Geschöpfen, nicht nur nahe sondern gleich werden will, braucht dazu das JA einer jungen Frau, die bereit ist zu dieser ganz besonderen und einzigartigen Mutterschaft.  Gotte ist und bleibt ein Geheimnis, dem wir nicht mit unserem Verstand ganz nahe kommen können. Sein Weg zu uns Menschen in der Menschwerdung bis hin zur Hingabe des menschlichen Lebens am Kreuz und zu Seiner Auferweckung  ins neue Leben, es bleibt unsere Verkündigung in menschlichen Worten und Bildern eines undurchdringlichen Geheimnisses der Liebe, die reine AGAPE, selbstloses Verschenkens seiner selbst ist.  Österlicher Bußweg und weihnachtliche Ankündigung der Geburt des Erlösers gehören doch mehr zusammen, als wir es denken oder empfinden, denn in den Fastenwochen gehen wir dem Grund unseres Glaubens nach, den wir in der Osternacht feierlich erneuern, dazu gehört dieses“ Herabkommen ins Menschendasein des Ewigen Gottessohnes“. Nehmen wir in unser Gebet und unsere stille Zeit der Betrachtung dieses große Geheimnis in unseren Blick, in unser Herz, denn kein Ostern ohne Weihnachten, und kein Weihnachten, das nicht bis zum Äußersten der Liebe zu gehen bereit wäre.  Maria, du privilegierte Zeugin und Mitwirkerin dieser göttlichen Liebe, bitte für uns und bete mit uns.

 

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