11.6.2014- -A-II- -10.Woche- -Barnabas

 

11.6.2014- -A-II- -10.Woche- -Barnabas

 

Er wird in der Liturgie auch Apostel genannt und al solcher gefeiert, obwohl er im ureigensten Sinn kein Apostel war, nicht zu den Zwölf gehörte. Nach Judas Iskariot wird Matthias gewählt und den 12 hinzugezählt. Später wird auch Paulus Apostel genannt und sein Begleiter Barnabas, beide haben sie sich so (vielleicht noch mehr)  eingesetzt für das Evangelium von Gottes Reich und von Jesus, dem Christus, wie die anderen aus dem Zwölferkreis. Somit können wir den Titel für die gelten lassen. Auf den Titel kommt es auch nicht an, sondern auf die Arbeit, die Aufgabe, den Einsatz. So danken wir heute diesem Jesusjünger, ohne den Paulus nicht zu dem geworden wäre, der er für uns ist. Denken wir heute einmal an alle Männer und Frauen, die uns selbst geholfen haben,  unseren Weg zu finden, denn  wir zu einer einmaligen Spur werden lassen.

 

Jeden Tag bieten wir einen kleinen Auszug des apostolischen Schreibens „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus an. Im ersten Kapitel geht es um die missionarische Aufgabe der Kirche  und um die notwendige Umwandlung auf wichtige Grundhaltungen hin:

 

38. Es ist wichtig, die pastoralen Konsequenzen aus der Konzilslehre zu ziehen, die eine alte Überzeugung der Kirche aufnimmt. Vor allem ist zu sagen, dass in der Verkündigung des Evangeliums notwendigerweise ein rechtes Maß herrschen muss. Das kann man an der Häufigkeit feststellen, mit der einige Themen behandelt werden, und an den Akzenten, die in der Predigt gesetzt werden. Wenn zum Beispiel ein Pfarrer während des liturgischen Jahres zehnmal über die Enthaltsamkeit und nur zwei- oder dreimal über die Liebe oder über die Gerechtigkeit spricht, entsteht ein Missverhältnis, durch das die Tugenden, die in den Schatten gestellt werden, genau diejenigen sind, die in der Predigt und in der Katechese mehr vorkommen müssten. Das Gleiche geschieht, wenn mehr vom Gesetz als von der Gnade, mehr von der Kirche als von Jesus Christus, mehr vom Papst als vom Wort Gottes gesprochen wird.

 

 

 

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