15.10.2014- -A-II- -28.Woche- -Teresa von Avila

Eine große Frau der Kirchengesichte steht heute im Mittelpunkt als Reformerin und als Mystikerin.  Teresa wurde 1515 in Avila geboren. Mit 19 Jahren trat sie in den Orden der Karmelitinnen ein. Erst 1555 hatte sie eine  starke Erfahrung, die in ihr eine Bekehrung bewirkte: die Begegnung mit dem leidenden Christus. Ab 1560 wollte Teresa immer das Vollkommenere suchen und die Ordensregel in strenger Treue zu befolgen. Johannes vom Kreuz unterstützte sie bei der Reform des Ordens. Teresa tat alles mit einer großen Leidenschaft und zugleich einer tiefen Menschlichkeit, tief mystisch und sehr einfach alltäglich. Seit ihrem Tode 1582 trägt sie den Beinamen „die Große“ und ist 1970 zur Kirchenlehrerin erklärt worden, zusammen mit Katharina von Siena.  Ihre Werke sind nicht leicht zu lesen, doch ihre Intuition als innerlich glaubende, in Christus lebende, mit Gott verbundene hat sie unserer Zeit noch viel zu sagen, in diesem Jubeljahr der 500 Jahre seit ihrer Geburt.

Aus dem Schreiben „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus:

Eine kerygmatische und mystagogische Katechese

163. Die Erziehung und die Katechese stehen im Dienst dieses Wachstums. Wir verfügen schon über eine Reihe lehramtlicher Texte und Arbeitshilfen für die Katechese, die vom Heiligen Stuhl und einigen Episkopaten angeboten werden. Ich erinnere an das Apostolische Schreiben Catechesi tradendae (1979), das Allgemeine Direktorium für die Katechese (1997) und andere Dokumente, deren aktueller Inhalt hier nicht wiederholt werden muss. Ich möchte mich nur bei einigen Erwägungen aufhalten, die hervorzuheben ich für angebracht halte.


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