11.6.2015- -B-I- -10.Woche- -Barnabas

Der Missionsgedanke ist seit Anbeginn des christlichen Weges sehr wichtig: Jesus sendet Seine Jünger bis „an die Grenzen der Erde“, sie sollen allen Völkern die Frohe Botschaft verkünden, anbieten. Paulus wird zum Apostel der Völker, unterstützt von Barnabas und vielen anderen. Bis heute hin gilt die missionarische Aufgabe für jeden Christen, der Papst betont es immer wieder. Paulus wird durch Barnabas “entdeckt“ und zur Gemeinde der Jünger geführt. Barnabas braucht viel Überredungskunst, um diesen früheren Saulus der Gemeinde zuführen zu können. Barnabas gehört nicht zur Gruppe der Apostel, trägt aber doch den Titel. Sein Vorname ist Josef. Als er Christ wurde, rühmen alle seine Großherzigkeit und Freigebigkeit. Mit Paulus geht Barnabas auf Missionsreise und gemeinsam entwickeln sie eine Form, die Frohe Botschaft anzubieten und kleine Gemeinden zu gründen und zu stärken. Zusammen waren sie auch beim „Apostelkonzil“, die Apostelgeschichte 15 berichtet. Seelsorge ist nie ein „Solopart“ sondern immer eine Gemeinschaftsaufgabe, bis heute hin in den vielen Räten und Gremien, in denen Laien und Geweihte, Haupt- und Ehrenamtliche zusammen arbeiten. Wenn wir unsere Talente einbringen, dann vervollständigt sich das Mosaikbild der lebendigen Gemeinde: dann nicht gegeneinander in Konkurrenz oder Eifersucht, sondern in Freude über die Bereicherung des Beitrages eins jeden, einer jeden.


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