16.7.2015- -B-I- -15.Woche- ULF vom Berge Karmel-Carmen-Elvira-Irmgard

Mose durfte am Berg Horeb eine außergewöhnliche Gotteserfahrung machen: im brennenden Dornbusch, der doch nicht verbrennt, spricht Gott zu ihm und bittet ihn, zu erkennen, „der Ort, wo du stehst ist Heiliger Boden-zieh deine Schuhe aus“. Diese Offenbarung an Mose ist jedoch kein privates Privileg, es steckt ein Auftrag an ihn darin. Gott hat das Elend Seines Volkes in Ägypten gesehen und die Klagen der Leute gehört. Er ist herabgestiegen und erweist sich so als solidarisch mit den Leidenden, doch braucht Er Mitarbeiter. Dazu ruft Er Mose auf und sendet ihm zum Pharao, um für Gottes Volk Fürsprache einzulegen. Mose sträubt sich zunächst, doch als er den Gottesnamen erfahren darf „ich bin, der ich bin“, kann er nicht mehr ausweichen und geht. So wird Gott durch Mose Sein Volk befreien können. In Matth. 11, nach Seinem Gebet zum Vater, richtet sich Jesus an die Menschen „kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich werde euch Ruhe verschaffen“. In Jesus ist es nicht mehr ein Mittler (wie Mose) sondern Gott selbst, der bei den Menschen ist („ich bin da“) und ihre Lasten mittragen will, ja auch sich nehmen will. Dies alles vermittelt uns Maria, die Mutter. Zu ihr kommen die Menschen mit frohen und schweren Anliegen, bei ihr laden sie alles ab. Bei Maria spüren sie: sie steht Gott am nächsten und kann uns einen direkten Draht zu jenem vermitteln, der uns ruft, bei Ihm die Lasten und Mühseligkeiten des Lebens abzuladen. „O Maria, Mutter des Lebens, hilf uns allen“.


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