6.11.2015- -B-I- -31.Woche- -Leonhard

Die Liturgie übergeht das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15) und geht sofort ins 16. Kapitel mit dem Verwalter der Güte eines reichen Mannes. Dieser wurde beschuldigt, das Vermögen des Reichen zu verschleudern und es drohe der Rausschmiss. Die Überlegungen des Verwalters gehen nun in die Gestaltung seiner eigenen Zukunft, was kann er für sich tun? Zu schweren Arbeiten taugt er nicht,  zu betteln schämt er sich. Was bleibt? Sich das Wohlwollen von Menschen erkaufen! Dazu betrügt er seinen Dienstherrn nochmals, denn er erlässt den Schuldnern des Arbeitgebers einen Teil ihrer Schuld, und macht sich so Freunde. Jesus lobt diesen unehrlichen Verwalter wegen seiner direkten und konkreten Handlungsweise, seine Zukunft zu sichern. Denn „die Kinder dieser Welt sind im Umgang  mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes“.  In Sachen Kreativität und Flexibilität können uns die „Menschen der Welt“ etwas vormachen, denn die Frage bleibt ja: wie stellen wir uns auf unsere Zukunft und besonders auf die Ewige ein? Herr, lass uns kreativ und beherzt handeln.


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