4.6.2016- -C-II- -9.Woche-1.- -Unbeflecktes Herz Mariä-Klothilde-Christa-Werner-Kevin ((2.Tim.4,1-8/71/Lk.2,41-51)

Das Herz bleibt auch ein Thema am Samstag nach Herz Jesu: wir schauen auf das Herz der Mutter Jesu, auf Maria. Mehrfach heißt es von Maria „sie bewahrte alles in ihrem Herzen und dachte darüber nach“.  Der Weg ihres Sohnes war nicht immer ohne Probleme und manches verhalten musste Maria auch erst einordnen lernen. Sie lehnte sich aber nicht dagegen aus, sondern bewahrte es tief in ihrem Herzen und suchte die Bedeutung zu verstehen. So auch als Jesus 12 Jahre alt war, also im damaligen Glauben als großjährig anerkannt werden konnte. Er blieb nach der Wallfahrt zum Tempel dort in Jerusalem, während die Familie mit den anderen schon auf dem Heimweg war. Warum hat Jesus das nicht angekündigt, Seine Eltern nicht informiert? Sie müssen doch Ängste ausgestanden haben, wie alle Eltern  von Jugendlichen.  Seine Antwort erstaunt „ warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht…. Dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“ Ja, Maria und Josef hätten es wissen müssen, nach der Vorgeschichte. Jesus gehört ihnen nicht, sondern ganz Gott und dort zieht es Ihn nun mehr und mehr hin.  Doch das scheinen die Eltern immer noch nicht verstehen können. Im Herzen Mariens aber wird alles Hineingelegte bedacht, erbetet, in Zusammenhang mit dem Glauben gebracht. Langsam kann sich dann alles klären, aufhellen und mit Sinn erfüllen. Von Maria können wir dies lernen und mit ihr die Wege vom Fragen zum Verstehen gehen.

 

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