17.1.2017- -A-I- -2.W.- -Antonius d Einsiedler-Beatrix-(Hebr.6,10-20/111/Mk.2,23-28)

Mit Antonius von Ägypten beginnt in der Kirche etwas Neues: jemand zieht sich aus der Welt zurück und lebt nur für Gott. Als Einsiedler nimmt er Abstand von den weltlichen Dingen und bringt vor Gott die Anliegen der Menschen zur Sprache.  Antonius findet Nachahmer und langsam entwickeln sich daraus kontemplative Gemeinschaften von Ordensleuten. Antonius, der Vater des christlichen Mönchtums, darf unseren Dank empfangen für dieses Gott geweihte Leben, das bis heute Einzelne und Gemeinschaft inspiriert. Etwas Neues  hat mit Jesus begonnen (Evangelium von gestern) auch im Umgang mit den Vorschriften des Gesetzes. Darf man am Sabbat arbeiten? Nein! Die Jünger reißen am Sabbat Ähren ab und zerreiben sie in ihren Händen, am Sabbat. Ist das Arbeit? Jesus verweist auf David und sein Verhalten. Es gab also immer schon Ausnahmen, denn „der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat!“ und noch wichtiger: „der Menschensohn ist Herr auch über den Sabbat“. Danken wir Jesus Christus für die neue Freiheit (nicht Willkür), die Er in unsere Beziehung zu Gott bringt: wir sind Gottes Kinder, nicht Seine Sklaven.

 

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