25.6.2017- -A-I- -12.Woche-4.- -Dorothea-Eleonore-Wilhelm- -(Jer.20,10-13/69/Röm.5,12-15/Mt.10,26-33)

 

Bei Seiner Aussendungsrede an die Jünger, muss Jesus auch die Ängste ansprechen, die sie befallen können angesichts der Gefahren und der Angriffe von Gegnern. Mehrfach sagt Er ihnen „fürchtet euch nicht“. Keine Furcht vor Menschen, denn nichts ist so verborgen, dass es nicht ans Tageslicht kommen würde. So soll auch die Kunde vom Gottesreich, die Jesus ihnen übertragt in der Öffentlichkeit bekannt werden durch sie. Keine Furcht vor jenen, die dem Leib Böses zufügen können, aber die Persönlichkeit nicht antasten können. Aber wohl Furcht vor dem, der Seele und Leib ins Verderben stürzen kann. Ja, sich sein eigenes Ich nehmen lassen, das darf nicht geschehen. Keine Furcht vor den materiellen oder körperlichen Beschwerden, denn Gott schützt das Leben. Schon bei ganz flüchtigen Dingen wie ein Paar Spatzen oder die Haare ist Gottes sorge erfahrbar. Also: Mut sich zum Gott des Lebens zu bekennen, was immer auch geschieht, in seinem Herzen sind wir geborgen und geschützt- wenn wir Ihm vertrauen.