26.7.2017- -A-I- -12.W.4.- -(Gen.12,1-9/33/Mt.7,1-5)

 

 

Wir beginnen das 7. Kapitel des Matthäus, das letzte der Bergpredigt. Heute geht es um den Umgang mit den anderen. Wie schnell bilden wir uns ein Urteil, richten und stecken in Schubladen. Was wir da tun, tun andere mit uns- und dies alles unter Gottes Auge, dem allein das Richten zusteht. Das Bild vom „Splitter und vom Balken im Auge“ ist uns bekannt. Wenn das Auge von einem Balken behindert wird, wie kann dann der Blick frei sein, um einen Splitter bei einem Menschen unserer Gemeinschaft herauszufingern? Der Balken verhindert doch den Blick, und blockiert das Urteil. So kommt es darauf an, zuerst den Balken im eigenen Auge herauszuziehen, dann kann ich versuchen, den Splitter beim anderen zu entfernen. Realismus und Demut vor sich selbst und dann sicher vor dem anderen sind angesagt. Nur so kann barmherziger Umgang mit anderen ankommen