5.8.2017- -A-I- -17.W.1.- - Weihetag der Basilika Maria Maggiore- -Oswald-Dominika- -(Lev.25,1.8-17/67/Mt.14,1-12)

 

Herodes hat ein gespaltenes Verhältnis zu Johannes dem Täufer: einerseits will er ihm gerne zuhören und andererseits möchte er ihn aus den Weg räumen. Ergeht es uns nicht manchmal auch so: wir möchten etwas in unserem Leben so lassen, wie es ist und zugleich erkennen wir, dass es auch nachhaltig Konsequenzen haben würde, was wir aber nicht so gerne zulassen. Hin und Hergerissen. So hat Herodes schließlich dem Drängen seiner zweiten Ehefrau nachgegeben und Johannes enthaupten lassen. Als dann Jesus auftritt, predigt und wirkt, denkt Herodes zuerst: das ist Johannes, der von den Toten auferstanden ist. Seine Vergangenheit verfolgt ihn also. Doch Jesus ist ganz anders noch als Johannes, was wird Herodes noch weiter erleben. Vergangenes können wir nicht mehr ändern, dem Neuen im Heute und Morgen müssen wir uns ehrlich stellen und uns bewähren..