20.9.2017- -A-I- -24.W.4.- -Andreas Kim Taegon, Paul Chong Hassang und Gefährten-Märtyrer Koreas, Eustachius-(1.Tim.3,14-16/111/Lk.7,31-35)

 

Korea steht in den Schlagzeilen, weil der Machthaber Koreas in letzter Zeit mit „Kriegsandrohung“ spielt und Amerika mit „totaler Vernichtung“ droht. In den Jahren 1845 wurden dort einige Christen, die den Glauben verbreiten wollten, gefoltert und getötet. Andreas, der Priester und Paul, der Katechist wurden mit 103 anderen Christen als Märtyrer hingerichtet.  Es war und es ist oft gefährlich, als Christ zu leben und zu wirken. Dazu passen die Worte des heutigen Evangeliums: Menschen sind wie Kinder, die“ nicht wissen, was sie spielen wollen“, immer ist etwas auszusetzen. Als Johannes der Täufer in seiner asketischen Art zur Umkehr und zu Busse aufrief, das wollten die Menschen diese Art nicht und lehnten ihn ab. Als Jesus mit einer frohen und lebensfreundlicheren Art kam, waren die Menschen auch unzufrieden und lehnten Ihn ab. Eigentlich wollen die Menschen (wir auch) uns nicht mit uns selbst beschäftigen, und lieber in Ruhe gelassen werden, auch wo Umkehr nötig wäre. Sich „draushalten, aber immer Kommentare und Kritik abgeben“ . „Weiß nicht, was wählen und Weißwähler“ bringen im Glaubensleben nicht weiter. So danken wir allen Entschiedenen und Mutigen, auch wenn sie uns aufrütteln und stören.