9.5.2018- -B-II- -Bitt-Tag-6.Osterwoche- -Beatus-Volkmar-Maria Teresia Gerhardinger- -(Apg.17,15.22-18,1/ 148/ Joh.16,12-15)

Jesus rüstet Seine Jünger aus für die Zeit „nach Seiner Gegenwart unter ihnen“. Was Er dort sagt, das gilt auch uns: „noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird Er euch in die ganze Wahrheit führen“.  Ja, Jesus hat nicht alles sagen können, was Er sagen könnte, die Zeit war zu kurz. Auch waren die Jünger noch nicht stark und reif genug, um alles tragen zu können. So bleibt eine große Aufgabe für die Zeit „nach Jesus“. Es ist keine Zeit „ohne Jesus“ jedoch „nach Seiner irdischen Gegenwart unter den Menschen“.

 

Der Geist Gottes, der Heilige Geist wird alles zur Vollendung führen, wird erinnern und „nach innen führen“, was Jesus gesagt und getan hat. Alles wird von Jesus, vom Vater durch den Geist vermittelt: ein Werk und Wirken des dreifaltigen Gottes.

 

Es kann n also eine Traurigkeit aufkommen, weil der Herr Jesus nicht mehr so spürbar gegenwärtig ist, zugleich wird eine große Zuversicht und Freude angesagt, die im Wirken des Heiligen Geistes verheißen ist. Es wird anders, aber nicht weniger.

 

Mit dieser Zusage gehen wir in den neuen Tag und in die vor uns liegende Zeit der Pfingstnovene und das gesamten christlichen Lebens.