24.2.2019- -C-I- -7.Woche- -3.- -Matthias- -Ida-Irmengard- -(1.Sam.26,2.7-9.12-13.22-23/103/1.Kor.15,45-49/Lk.6,27-38)

Nach den Seligpreisungen und Weherufen lässt Lukas uns Worte Jesu hören, die fast ein heldenhaftes Leben erfordern: seine Feinde leiben, denen gutes tun, die uns hassen. Ist das nicht absolute Überforderung? Unmöglich für uns Menschen? Aber dann würde Jesus es nicht sagen. Er möchte uns öffnen für Haltungen, die wir spontan nicht annehmen, Er führt uns über uns selbst hinaus. Er möchte selbst in uns wirken und handeln, wenn wir es zulassen, wachsen wir über uns hinaus. Denn der Teufelskreis des Bösen, das immer zurückgibt, was es selbst erlebt hat, kann nur durchbrochen werden durch eine je größere Liebe. So ist Gott selbst, so ist Jesus Christus, so sind die Heiligen im Laufe der Kirchengeschichte. Zum Glück gibt es Männer und Frauen, Gemeinschaften, die sich derart leiten lassen.

 

„Herr Jesus, Dein Wort kann uns erschrecken und mutlos aufgeben lassen. Das möchtest Du jedoch nicht: Du willst uns befreien und lösen von allen verletzenden und todbringenden Worten und Werken. Hilf Du uns, bitte, den Willen Deines und unseres Vaters zu erfüllen.“