1.9.2019-C-I-22.Woche- -2- -Verena v Zurzach-Ägidius-Ruth-(Jesus Sirach 3,17-18.20,28-29/68/Hebr.12,18-19.22-24/Lk.14,17-14)

 

 

Der heutige Sonntag legt uns Schriftlesungen vor, die von Demut und Bescheidenheit sprechen, und dies nicht als Schwäche, Duckmäusertum oder listiger Taktik, sondern aus der Stärke der Liebe heraus. Wer stark genug ist, aus Liebe zu dienen, also den Mut zum Dienen aufbringt, lebt bescheiden und ist vor Gott und den Menschen in der rechten Haltung. Wer nicht um sich bangen muss, sich jedoch in Gott geborgen weiß, der kann auch Menschen einladen, erfreuen, die ihm nichts zurückgeben können. Wenn ich diese Aussagen der Lesungen betrachten, dann kommt mir das Bild Jesu vor Augen: so hat Er gelebt und geliebt. So ist eigentlich Gott, der uns in der reichen Natur und in der Einzigartigkeit unseres Lebens der Ursprung von allem ist und doch die Diskretion in Perfektion ist.

 

„Herr Jesus, mit Dir ist kein Held gefeiert, sondern ein Liebender. Wer Dich sieht, sieht auch den Vater und die Macht des Geistes: nur Liebe. Hier ist unser Heil und das Fest der Begegnung mit Sir steht noch aus, niemand braucht da um einen Platz am Tisch zu kämpfen… und die Tischnachbarn auszusuchen.