15.9.2019- -C-I- -24.Woche- -4- -Gedächtnis der Schmerze n Mariens-Dolores-Ludmilla-Roland-Josef Kentenich-(Ex.32,7-11.13-14/51/1.Tim.1,12-17/Lk.15,1-32)

 

 

Nach einigen Sonntagen der Herausforderung Jesu an Seine Jünger, an uns, begegnet uns mitten im Lukasevangelium die große Botschaft der Barmherzigkeit Gottes. Ja, es lohnt sich die Mühe, sich genau dieser Frohen Botschaft zu öffnen; genau für diese will der Herr uns öffnen: Barmherzigkeit Gottes zu uns, zu mir UND zu den anderen. Mit welcher Aufmerksamkeit suchen wir Verlorenes, geben nicht auf, bis wir gefunden haben. Können wir einigermaßen begreifen, mit welch intensiver Liebe Gott nach uns sucht, nach mir und nach jedem Menschen? Ob nun verirrt, wie das kleine Schaf, ob weggerollt wie die Geldmünze, oder ob bewusst weggegangen wie der jüngere Sohn oder innerlich verhärtet, wie der ältere Sohn…, der Herr und Gott sucht und wartet und hält die Türe offen. Befreiender kann die Botschaft unseres Glaubens nicht sein! Verkünden wir sie mit unserem Leben, durch unser Leben, „und wenn nötig auch mit Worten“.

 

„Herr Jesus Christus, mit diesem wohl bekanntesten Gleichnis von Dir, begegnet uns der Kern Deiner Botschaft, begegnen wir dem Himmel, der uns entgegenkommt. Das Wesen des lebendigen Gottes eröffnet sich hier unserem Suchen und Glauben. Ein Riesengeschenk und zugleich eine Verantwortung auf unseren Schultern.“