Der Täufer Johannes ist einer der ganz Großen in der Bibel: letzter der Propheten und Übergangshelfer in die Neue Welt. Er wird von den Menschen und auch von Jesus in die Nähe des Elija gesehen,
der ja wiederkommen sollte. Und doch ist Johannes wieder anders. Jedenfalls kann niemand sich das Reich Gottes selbst schaffen oder in seine Gewalt bringen, es wird geschenkt und nur Gott selbst
ist der Geber. Dafür steht Jesus, nur Er allein.
„Herr Jesus wir danken Dir für das Auftreten und Wirken des Täufers. Er weist von sich weg auf Dich hin. Er ist Dein Wegbereiter und Vorläufer. Sein dienst
ist beendet, und Du kommst zu uns mit Deiner Liebe und Deinem Segen. Wir vertrauen uns Dir an. Ohne Gewalt, sondern in Offenheit lassen wir uns Dein Reich schenken und in die Verantwortung
geben.“
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Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und
beladen seid! Ich will euch erquicken.
(Mt
11,28)
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Paragleiter über
Innsbruck; Foto: Ingrid Penner
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Komm!
Beladen mit Lasten aller
Art
schleppen wir uns durchs
Leben,
schaffen eine Unzahl von
Werkstücken
unserer Unzufriedenheit und
Selbstsucht,
laden uns diese auf,
bündeln sie zum Joch
und drücken so das Leben
nieder
durch Zank
und Eifersucht,
Neid
und schlechte Reden über
andere,
mit Besitzlust
und Selbstwertverlust.
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In diesen Lebensniedergang
hinein
dein Zuruf:
Komm, so rufst Du,
ich will dich lebendig
machen,
und deine müde Seele
wird Ruhe finden!
In diesen Lebensniedergang
hinein
dein Beispiel:
Kommt, so lädt es ein,
seid einander
Entlastende,
Aufrichtende,
Erquickende.
Lebt!
Ich stärke euch!
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Und ich rufe zurück:
Komm! Komm!
Ernst
Gansinger
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