20.12.2019- -A-II- -3.Advent- -3- -O-Antiphonen- -(Jes.7,10-14/24/Lk.1,26-38)

 

 

Nach Josef und Zacharias hören wir heute die Verkündigung des Engels Gabriel an Maria. Während des Jahres haben wir es öfters schon gelesen und gehört. Jetzt, unmittelbar vor dem Fest der Geburt Christi, klingt es in besonderer Weise: Marias JA ist der offene Weg für Gott in unserer Welt ein Mensch unter Menschen zu werden.

 

Dass Maria erstaunt und erschrocken war, können wir verstehen, sie lässt sich aus der Kraft ihres Glaubens und ihres Vertrauens überzeugen, dem Wunsch Gottes nachzugehen. Sie ist die „Magd des Herrn“, die Dienerin, ganz auf Gott ausgerichtet, ihren eigenen Willen und ihre Entscheidungen, in Freiheit dem Willen Gottes zu folgen. Maria, Pforte des Himmels, so können wir sie sehen: Pforte für den Himmel auf unsere Erde hin und auch Pforte für uns Erdenkinder zum Himmel hin. Nie genug können wir loben und danken: Gott selbst und Maria.

 

„O Schlüssel Davids und Zepter des Hauses Israel. Du öffnest und niemand schließt, du schließest und niemand öffnet. Komm, o Herr; befreie aus dem Kerker  den Gefangenen, der da sitzt in Finsternis und im Schatten des Todes“.

 

„Herr Jesus, Ja und Nein sagt sich so leicht. Doch es in Konsequenz zu leben, das ist eine andere Sache. Maria hat nicht Ja gesagt, sie hat ihr Ja gelebt, bis zur Konsequenz unter das Kreuz Jesu und bis zum Ostermorgen. Legen wir unser Zögern, unsere Ängste, uns durch ein Ja oder ein Nein zu binden in die Hände Mariens. Sie führt uns sicher zu Dir und zum Ziel unseres Lebens.“