- 12.6.2020—A II-10.W.-2-Leo III.-(1.Kön.19,9.11-16/27/Mt.5,27-32) -

Wie Gott erfahren? Im Sturm? Im Beben?Im Feuer? Vielleicht ab und zu, doch Elisa erfährt Ihn-wie wir manchmal- im leichten vorschwebenden Säuseln. Es braucht eine Bereitschaft im hörenden Herzen Gott zu begegnen, Sein Kommen anzunehmen, zu erspüren und dann auch wieder loszulassen. Er lässt sich nicht festhalten, einrahmen, bewahren…. Nur erfahren. Deshalb ist auch nichts mit Gott gleichzusetzen, auch das Liebste nicht, aber alle hat doch mit Ihm zu tun, und Er mit allem.

-     Jesus ruft auf, unsere Sinne derart zu schärfen und zu brauchen, dass sie sensibel werden und bleiben. Auch unser Tun und Greifen soll sanft und zart, einfühlsam bleiben und wirken. Dann können wir eher Gotteserfahrungen machen, auch und besonders in Ehe und Familie . Wie war das in den Coronawochen der Hausquarantäne? Haben wir es so erlebt, oder doch auch wieder anders?

 

-     „Herr Jesus Christus, Du gehst auf die Erfahrungen des Elisa und aller Glaubensboten des Ersten Testamentes ein. Du bist selbst der „sanfte Wind eines Säuselnd in der Menschheit gewesen und nach der Auferstehung geblieben. Hilf uns, die Antennen des Herzens auszufahren, um Dir, dem freifaltigen Gott begegnen zu können.“