23.6.2020-A-II-12.W.-4-Edeltraud-Hildulf-(2.Kön.19,9-11.14-21.31-35.36/48/Mt.7,6.12-14 )

„Gebt das Heilige nicht den Hunden“ eigenartiges Wort unseres Herrn. Wenn wir uns jedoch manches Verhalten unter uns Menschen ansehen, dann schütteln wir den Kopf, wie leichtfertig manche mit ihrem Leben, mit dem Leben anderer und mit der Schöpfung umgehen.  Nicht zu reden vom Umgang mit dem Schöpfer und Vollender des Lebens. Das wahre Heilige, die tiefe Menschlichkeit, die Seele und alles, was uns zum Menschen macht, das kann von vielen nicht begriffen werden und sie greifen danach und behandeln es wie Nebensachen.

„Alle, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen“! In diesem Rat liegt die ganze Wahrheit eines Verhaltens, das den Menschen unter Mitmenschen leben und aufleben lässt.

Solch eine Haltung ist nicht die breite Autobahn, sondern eine enge Gasse, ein schmales Tor. Wollen wir das noch? Können wir das noch?

 

„Herr Jesus Christus, manches Mal wünschte ich, Du kämest heute in unsere Welt, in unseren Ort und würdest Deine Frohe Botschaft so sagen, wie es heute verstanden werden kann. Natürlich hast Du uns duze bestellt, es für Dich zu tun, aber Du könntest es genauer und präziser formulieren und weitergeben. So können wir nur Dich bitten: dann hilf uns auch, bitte.“