25.6.2020-A-II-12.W.-4-Prosper-Emil-Milburga-Adalbert v Egmond-Wilhelm v Vercelli-Eleonore v England-Dorothea v Montau-(2.Kön.,24,8-17/79/Mt.7,21-29)

„Herr, Herr,“ rufen, beten, denken… können leere Worthülsen sein. Wortlose Gottesverbundenheit jedoch tiefe Begegnungen.

So ruft Jesus am Ende der langen Bergpredigt bei Matthäus den Hörerinnen und Hörern zu: denkt nicht, ihr könnte auf irgendwelche Events mit mir berufen, auf gemeinsam erlebte Erfahrungen, da gehört mehr dazu: ein Einander Vertrautsein. Zeit miteinander verbringen, aufeinander hören und behalten, was Wichtiges gesagt ist.

Das kann mit einem Hausbau verglichen werden: wenn das Fundament stimmt, hat das Haus Chancen stabil zu sein. Hat das Wort des Herrn bei jemand tiefe Fundamentes gelegt, dann ist auch die Beziehung zu Jesus fest.

Wer nur halbherzig hört, schnell vergisst, oberflächlich bleibt, baut nicht auf ein festes Fundament aus Fels, sondern setzt Glauben und Leben auf Sand. Dann hat der Turm gleich welcher Art leichtes Spiel.

Die Menge ist betroffen von den Worten Jesu, von Seiner Rede: das ist ein anderes Erlebnis, als wenn Menschen aus Büchern lesen, oder etwas vortragen, dass ihnen nicht unter die Haut gegangen ist.

 

„Herr Jesus Christus, an Dir scheiden sich die Geister, Du erkennst die guten Fundament und den Sand auf  den Menschen Deine Botschaft setzen und siehst auch die Zukunft, ob sie hält, was sie verspricht. Wir danken Dir für Dein Wort und bitten Dich: lass es uns so hören und behalten, dass wir auch Morgen den Stürmen des Lebens und den Anfechtungen des Glaubens standhalten können.“