28.7.2020-A-II-17.W.-1-Innozenz I.-Benno v Osnabrück-Beatus- (Jer. 14,17-22/79/Mt.13,36-43)

 

28.7.2020-A-II-17.W.-1-Innozenz I.-Benno v Osnabrück-Beatus- (Jer. 14,17-22/79/Mt.13,36-43)

Die Verschärfung der Vorsichtsmassnahmen angesichts der in Belgien wieder stärker aufflammenden Corona Infiziertenzahl bedrückt uns und grenzt uns wieder mehr ein. Woran das liegt? Das Virus ist nicht verschwunden, es schlummert an so vielen Stellen und bricht sich Bahn, wo es dazu Gelegenheit findet. Wir Menschen sind grösstenteils vorsichtig und doch kommt die Versuchung, uns gehen zu lassen, weil…

 Unter den Weizen der guten Entwicklung mischt sich das Unkraut der Gleichgültigkeit, der Unbefangenheit, der Unvorsichtigkeit. Wir sollen und dürfen zwar in Freiheit leben, doch die Gesundheit und das Wohlergehen aller anderen muss uns am Herzen liegen , nicht nur das unsere. Es wird immer in allen Bereichen dieser Samen der falschen Wahrheiten, des Misstrauens gesät, wie auch der Verschwörungstheorien.

Sogar in unserem Glauben finden wir solche Versuchungen und Auswirkungen, und auch in unserem Kirchesein, in unserem Leben als Christen in der Welt der Menschen.

Jesus reisst das Unkraut nicht aus, Er kann warten und wachsen lassen bis zur Ernte, dann muss es eine Entscheidung und Scheidung geben. Doch jetzt schon können wir, als Familie, als Gruppe, als Freunde, als Gemeinschaft, als Einzelne viel beitragen, das Gute stärker werden zu lassen als das Unkraut; geben wir doch dem „Schadenden“ so wenig Ausbreitungsmöglichkeiten wie es nur immer machbar ist. Seien wir solidarisch und helfen wir Gott, uns helfen zu können.

„Herr Jesus Christus, schlafen wir Christen? Lassen wir an uns geschehen, was einfach kommt, oder sind wir aktiv, wach, mutig und kreativ? Oder schläfst Du etwa und lässt uns gewähren, lässt du geschehen, dass es unter uns Menschen so bedrohlich und gefährlich aussieht und zugeht? Ab und zu gerate ich in solche zweifelnde Gedanken und Gebete.

 

Hilf uns zu hören, auf Dich zu hören, auf die Natur zu lauschen, auf den Vater im Himmel, den wir so oft ansprechen, Sein Wille geschehe, und dann lassen wir zu, dass dieser Wille nicht zum Tragen kommt. Von selbst geschieht das Gute, doch braucht es günstigen Boden. Da sind wir herausgefordert, nicht überfordert, wenn wir die Akzente recht setzen und die Prioritäten gut festlegen.“