17.1.2021-B-I-2.Woche-2-Antonius der Mönch- Beatrix v Cappenberg-Rosalina—( 1.Sam.3,3-10.19/40/1.Kor.6,13-15.17-20/Joh.1,35-42)

Der Glaube an Gott ist immer die Antwort des Menschen auf eine Ruf Gottes, so beginnt es mit Abraham.  Auch der junge Samuel wird gerufen, kann diesen Ruf nicht deuten und fragt den alt gewordenen Eli. Der ist müde und erkennt auch nichts. Erst beim dritten Ruf wird der Priester „hellwach“ und rät dem Jungen: „wenn Er dich ruft, so antworte: rede, Herr, dein Diener hört“. So wird Samuel in den Dienst Gottes eigeführt.

Im NT ist es zunächst immer Johannes der Täufer, der Jesus erkennt und auf Ihn aufmerksam macht „weht, das Lamm Gottes“. Dann folgen einige Männer Jesus, der sie dann fragt „was sucht ihr?“ Ihre Antwort mag auch unsere werden: „Rabbi, wo wohnst Du?“  und Jesu Ermutigung gilt auch uns „kommt und seht „Fragen und Antworten, Mitgehen und Bleiben. So wächst der Glaube als Beziehung zu einem DU, nicht als Wissen einer Theorie. Durch das BLEIBEN beim Herrn, werden sie nun selbst Rufende, so Andreas bei seinem Bruder Simon. Jesus macht ihn dann zum Petrus, Fels.

 

„Herr Jesus Christus, rufender Herr, Lamm in der Art des Vaters, kraftvoll mild in der Wirkung des Heiligen Geistes. Wir danken Dir für Deinen Ruf an uns, an mich; wir danken Dir für die Kraft und den Mut zur Antwort, und für die fortdauernde Treue-trotz aller Hindernisse. Danke, Herr.“