17.3.2021-B-I-4.F.W.-4-Gertrud v Nivelles-Patrick v Irland-Konrad v Bayern-(Jes.49,8-15/145/Joh.5,17-30)

Gottes Wirken ist erfahrbar,  und doch wieder verborgen, geheimnisvoll. Jesu Wirken ist sichtbar, und doch ist die tiefe Bedeutung nicht allen sofort zugänglich. Dies weckt Misstrauen, Opposition, Feindschaft. Jesus muss immer mehr Sein Wirken rechtfertigen, erklären … und stößt doch bei vielen Menschen auf taube Ohren und verschlossene Sinne.

Es ist ja auch verständlich, dass in einer Welt, wie sie damals war und in einer Welt, wie sie heute ist, Menschen zum unsichtbaren Dasein und Wirken Gottes hingelangen und sich Ihm öffnen können. Je komplexer die Welt, je vielfältiger die Sorgen, Aufgaben und Probleme, je „verschlossener“ scheint der Himmel für den Menschen. Da braucht es schon viel Arbeit an sich selbst, um offener und sensibler zu werden, die sinne zu schärfen und der Seele auf den Grund zu kommen.

Vielleicht ist jetzt schon so lange andauernde Epidemie bei aller Einschränkung und Belastung eine wahre Chance, umzudenken und für neues offen und bereit zu werden.

 

„Herr Jesus Christus, wir können Dich nur verstehen in Deiner Beziehung zum Vater im Himmel, und wir können zum Vater im Himmel nur finden durch Dich. So bitten wir Dich um die Kraft des Heiligen Geistes und um unsere Offenheit für Ihn, damit Leben in Fluss kommt, wo es gelähmt oder erstarrt ist und Glauben wieder begeistert wird, wo zu viele Fragen und Unklarheiten den Weg schwer machen.“