12.6.2021-B-I-10.W.-2-Herz Mariä-Jahr der Familie u d hl. Josef-Leo III-Hildegard-Burjan-Joseph Cebula-(2.Kor.5,14-21/103/Lk.2,41-51)

Zum menschlich-göttlichen Herzen Jesu gehört auch das Herz der Mutter, das menschliche Mutterherz, das vor jeder Erbschuld im Vorausblick auf Jesu Geburt bewahrt geblieben ist. Das „Unbefleckte Herz Mariens“, das sie nicht vor familiären und mütterlichen Sorgen, Fragen und Ängsten geschützt hat, ihr aber eine innerliche Stärke und Fähigkeit eingegeben hat, diese Herausforderungen gläubig zu tragen.

So auch die Ereignisse um den 12-jährigen Jesus bei dem Pilgerweg nach Jerusalem, wo Er als nun vollwertiger Jude im Tempel verblieben ist, während die Familie mit den anderen den Heimweg angetreten hatte. Jesus vertieft sich in das Gespräch mit den Schriftauslegern im Tempel, stellt Fragen, gibt selbst Antworten. Die Eltern hat Er nicht informiert oder vorgewarnt, das war nun wohl ein indelikates Verhalten! Die Eltern suchen Ihn in der Pilgergruppe, dabei vergeht Zeit, dann müssen sie den Weg zurück nach Jerusalem und zum Tempel  machen, bis sie Ihn nach drei Tagen dort finden (wie nach der Kreuzigung nach 3 Tagen, das leere Grab und die Erscheinung mit dem Auferstandenen.

„Wir haben Dich voll Sorge gesucht“, so halten sie Ihm vor; „Warum?- wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“ Kaum verständlich für die Eltern selbst, nur aus dem Glauben und in Besinnung auf den Ursprung des Herrn hin ins rechte Licht zu rücken.

Nun geht der Jugendliche mit, bleibt bei den Eltern und lebt mit ihnen das normale Leben als Gottesglaubender bis Er mit 30 Jahren das öffentliche Wirken beginnt.

 

„Herr Jesus Christus, eigentlich müssten auch wir mit Dir schimpfen, dann das „tut man einfach nicht!“. Doch Deine Antwort gibt Klarheit: Deine Mission bei uns Menschen auf Erden stammt vom himmlischen Vater, ihm gehörst Du und Ihm vor allem und vor allen anderen gehorchst Du. Jetzt schon und bis zur Vollendung des Weges durch Leiden, Tod und Auferstehung. Wir müssen Dir näherkommen und in Deiner Freundschaft fest verankert bleiben, dann können wir in Dein Geheimnis hineingenommen werden.“