19.10.2021-Jean de Brebeuf-Isaak Jouges u Gefährten-Paul v Kreuz- Jahr d h Josef u d Familie-Missionsmonat-Rosenkranzmonat- weltweiter synodaler Weg(Röm.5,12.15

19.10.2021-Jean de Brebeuf-Isaak Jouges u Gefährten-Paul v Kreuz- Jahr d h Josef u d Familie-Missionsmonat-Rosenkranzmonat- weltweiter synodaler Weg(Röm.5,12.15;17-19.20-21/40/Lk.12, 35-38)

Warten müssen wir oft, trotz aller Ungeduld und aller Bemühungen der Beschleunigung. Warten muss die Natur, und müssen wir auf die Entwicklung der Natur. Warten müssen wir auf unser eigenes Reifwerden und das der Kinder und Jugendlichen. Warten müssen wir lernen auf unseren Gott, ohne müde und mutlos zu werden.

Auf so vieles können wir eingreifen und Einfluss nehmen, auf viel Wesentliches aber auch nicht: da gilt es warten können und wach bleiben, auf dem Sprung bleiben. Ihm oder ihr öffnen, wenn er/sie unangemeldet kommt oder auch- bei einer Anmeldung, zu früh oder zu spät kommt. So ähnlich ist es bei Gott und mit Ihm: warten, erwarten, offen und wach bleiben, sensibel sein, die Zeichen der Zeit und des Lebens erkennen und deuten können.

Am Ende dieses so schnell vorbeifließenden Jahres und der Flut an Meldungen und Informationen und Emotionen, die Antenne des Geistes und der Seele auf Empfang lassen, oft auch auf „stand by“, aber sofort voll dabei sein, wenn Er sich meldet, ankommt, ankommen möchte.

 

„Herr Jesus Christus, da habe ich doch schon wieder so manches verpasst, auf die lange Bank geschoben, und dann ist es plötzlich zu spät, vorbei, vergessen… Schade. Du rechnest mit unserer Wachsamkeit und kennst auch unsere Schwerfälligkeit und Schläfrigkeit, unsere Enttäuschungen und unsere Mutlosigkeit. Du hörst nicht auf, zu kommen, du ersehnst, dass Du ankommen kannst und darfst. Wirst du mich wach und bereit finden, wenn Du kommst… für mich, für Wesentliches, für die Ewigkeit und Glückseligkeit mit Dir?