23.7.2022-- C-II-16.W.-4-„synodaler Weg“-Gebet um Frieden-Birgitta von Schweden-Liborius-Johannes Cassian-(Gal.2,19-20/34/-Joh.15,1-8)

Die Witwe Birgitta hatte öfters Schauungen, die sie als Mystikerin kennzeichnen. In Vadesta gründete sie ein Kloster , das bis heute segensreich wirkt; Ihr Wahlspruch „ meine Liebe ist der Gekreuzigte“ scheint uns etwas eigenartig. Doch ist genau dieser Gekreuzigte durch Tod und Auferstehung unser Erlöser. In Rom ließ sie ihre Gemeinschaft anerkennen und sorgte um deren Ausbreitung.  Zusammen mit Katharina von Siena und Edith Stein wurde Birgitta zur Schutzpatronin Europas (als Ergänzung zu den männlichen Schutzpatronen Benedikt, Cyrill und Methodius). Europa und seine so vielschichtige Bevölkerung braucht ihren Schutz und darf sich drauf verlassen, begleitet zu werden; besonders in diesen Krisenzeiten.

Jesus sprich im Gleichnis vom Weinstock  über die tiefe Verbundenheit, die Er mit dem himmlischen Vater lebt und an der Er Seine Jünger und Freude teilhaben lässt. Wichtiges Kriterium ist die Verbundenheit, das Verbundensein, das Bleiben beieinander und ineinander. In diese Intimität sind wir hineingenommen. Spüren wir es ab und zu?

 

„Herr Jesus Christus, wir sind als Christen nicht Mitglied eines Clubs, nicht mal einer Kirche, wir sind in Deine Freundschaft aufgenommen und gehören zu dir und zueinander. Was Dich mit dem Vater im Heiligen Geist verbindet, daran lässt Du uns teilhaben, wenn wir denn offen und bei Dir bleiben. Danke, Herr, für Deine Treue.“errHerr