22.4.2023 -A-I-2.OSTERN-2.W-Altfrid-Caius-(Apg.6,1-7/33/Joh.6,16-21)

Wenn der große Wurf getan ist, wenn die Freude sich wieder gelegt hat, dann kommt es auf das Durchhalten an. Manches Mal zeigt sich dann auch eine tiefe Traurigkeit, oder die Umstände sind so schwierig, dass Freude und Zuversicht schnell verblassen können, wie das Boot der Jünger auf dem See in den Sturm geraten.

Auf dem Glaubensweg der einzelnen Getauften und der Kirchen insgesamt ist dies immer wieder der Fall. Euphorie und Depression. Wie weitermachen? Was kommt jetzt? Unsere Kräfte reichen nicht mehr!

Jesus hat nach der Sättigung der Menge das Gebet, die Nähe zum Vater im Himmel gesucht, und ist weiterhin gestärkt und ausgerüstet. Er sieht diese verängstigte Gruppe im Boot. Er schreitet auf sie zu, auf dem Wasser, das die Jünger völlig verunsichert, geht Er über diesen aufgewühlten Wellen. Er spricht sie an, Er beruhigt sie , sogar in ihrer Angst vor Ihm: ‚Ich bin es, fürchtet euch nicht‘. Sogleich finden sie wieder ‚festen Boden unter ihren Füssen‘.

 

„Herr Jesus Christus, auch heute sind die Zeiten für uns und für viele Menschen schwierig, seit Monaten, ja Jahren schon. Auch die Christenheit ist verunsichert, wird geprüft, die Kirchen und Gemeinden geschüttelt, aus der Fassung gebracht. Auch uns rufst Du, der Auferstandene zu ‚ich bin es doch! Fürchtet euch nicht! Dir wollen wir mehr und tiefer vertrauen.“