7.9.2023-A-I-22.W.-2.- Gebet für die Synode, für Frieden- Monat der Achtung der Schöpfung -Judith-Regina-Dietrich I-Otto-Adala-(Kol.1,9-14/98/Lk.5,1-11)

Von den Kevelaer Pilgertagen ist uns das Evangelium vertraut: der Sturm auf dem See, die Wellen, die Angst der Jünger. Dann das Kommen Jesu über dem Wasser auf das Boot zu  und Sein Wort ‚fürchtet euch nicht-habt Vertrauen, ich bin es‘.

 Ähnlich ist es mit dem Rat Jesu hinauszufahren und das Netz auszuwerfen. Dabei hatten die Fischer die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Petrus fügt aber hinzu: ‚wenn Du es sagst, werde ich die Netze auswerfen‘. Dann stellt sich ein ungeahnter Erfolg ein. Nun ruft Jesus sie alle in Seine Nähe und Nachfolge: ‚fürchte dich nicht! Von Jetzt an wirst du Menschen fangen. Menschenfischer sein für das Reich Gottes.

Diese Erfahrung der Jünger macht die Kirche zu allen Zeiten, besonders in Krisen: wenn der Herr da ist und anerkannt wird, dann sind auch ‚reiche Fischfänge ‚möglich.

„Herr Jesus Christus, wir stecken auch seit Jahren in einer Krise, ohne sichtbaren Erfolg, die Netze sind kümmerlich gefüllt. Wir kannten bessere Zeiten für die Kirche. Was tun? Dir vertrauen und weiterhin das Netz der Liebe auswerfen durch die Frohe Botschaft. Nicht aufgeben, immer neu gemeinsam versuchen. Dir vertrauen, in und trotz allem.“

 

 

 

 

NAHRUNG UND STEINE

 

Nicht das Harte,
das Steinige
des Lebens
nährt,
noch soll es
zu Nahrung werden.

 

Verdaubar
muss
Nahrung sein.
Der Mensch lebt
auch vom Brot.
Auch von Nähe.
Auch vom Wort.

 

Von Gott her
lebt der Mensch
auch mit Steinen.
Nicht von Steinen.

 

Rainer Haudum