22.11.2023-A-I-33.W.-1-Gebet um Frieden-für die nachsynodale Zeit bis Oktober 2024- Cäcilia-(2.Makk.7,1.20-31/17/Lk.19,11-28)

Nach dem mutigen Zeugnis und Beispiel des betagten Eleasar, der der Versuchung  nicht nachgeben hat, seinen Glauben zu verleugnen, hören und lesen wir heute von einer Familie, Mutter und Söhne, die seinem Beispiel folgen und treu bleiben bis in den Tod. (2.Makk.)

Ähnlich sind 2 der 3 Diener, die das ihnen anvertraute Gut(Geld/Talente/Fähigkeiten) ihres Herrn , die es einsetzen und vermehren, auch wenn sie dabei Risikos eingehen. Der 3. hat Angst, will nichts falsch machen, geht kein Risiko ein , verbirgt das Anvertraute und gibt es unberührt seinem Herrn später zurück (ähnlich wie im Gleichnis vom vergangenen Sonntag) Der vornehme Mann, lobt die beiden ersten Diener, weil sie Mut hatten und etwas wagten und er tadelt den Dritten, der unnütz und faul aus Angst nichts gewagt hat und somit auch nichts vorzuweisen hat.

Liebe Glaube Hoffnung und alle menschlichen Tugenden und Fähigkeiten sind keine Einbahnstraße: erhalten, um sie zu verstecken oder nicht zu brauchen, sondern Vertrauen, das in uns gelegt wird, und das wachsen reifen und sich entfalten möchte.

Am Ende des Kirchenjahres, an der Wende, fragen wir uns und werden wir gefragt nach der Fruchtbarkeit unseres Lebens, unserer Liebe, unserer Begeisterung. Mögen wir immer erkennen, was sich durch Gottes Gnade und unser Mitwirken in uns tut und entfaltet.

„Herr Jesus Christus, unsere Welt liegt wie in ‚Geburtswehen für die Neue Zukunft‘. Dabei dürfen wir beteiligt sein. Nicht ohne diese Schmerzen entfaltet sich das Neue. Wir wollen all der Opfer gedenken, die darunter mehr leiden müssen als wir. Niemand ist verloren und geht verloren, der sich selbst und die Liebe Gottes nicht aufgibt. Daran erinnert uns auch das Martyrium der hl. Cäcilia, die uns einlädt Gott mehr zu loben.“

 

‚Heilige Cäcilia, lehre uns das rechte Loben, in Worten, Gesang und Musik und in unserem ganzen Leben.‘