8.2.2024-B-II-5.W.1- Gebet für Frieden und für die Kirche der Zukunft-Jahr des Gebetes Hieronymus Ämiliani-Josephine Bakhita-Sacharja-Philipp Jenningen-(1.Kön.1

8.2.2024-B-II-5.W.1- Gebet für Frieden und für die Kirche der Zukunft-Jahr des Gebetes

Hieronymus Ämiliani-Josephine Bakhita-Sacharja-Philipp Jenningen-(1.Kön.11,4-13/106/Mk.7,24-30)

Jesus, und die Bitte einer Frau  um ihre Tochter, die von einem Dämon besessen ist. Sie sind Ausländer und doch kommen sie zu einem Juden. Das Beispiel dieser Frau wird uns am ‚Tag der ouw wiever‘ vorgetragen. Eine Frau in ihrer Ausdauer, Hartnäckigkeit, ja Leidensbereitschaft, sich eher beleidigen zu lassen, als abzulassen von ihrem Anliegen um die Tochter. Wir alle sollen einander schätzen und die gegenseitigen Vorzüge und Talente anerkennen und stützen, statt abzuwehren oder abzuwerten. Ist Jesus hier zu sehr ‚macho‘ oder verteidigt Er zu sehr Seinen Glauben?

Was Jesus hier zeigt: auf die Ausdauer und Ehrlichkeit des Anliegens und der Bittenden kommt es an! Und wenn auch diese Frau Seine Glaubensrichtung nicht teilt, so vertraut sie doch Ihm, ja irgendwie glaubt sie an Ihn und Seine Macht. Hier liegt auch eine Wahrheit: auf das Vertrauen und den Glauben kommt es an, nicht auf die Religion oder die Richtigkeit der Glaubensformeln.

 

„Herr Jesus Christus, nicht relativieren willst Du unsere Glaubenslehre oder unsere Riten und Formeln, doch fragst Du stets nach der wahren inneren Glaubenshaltung, in Treue und Festigkeit. Dies gilt zu allen Zeiten, in allen Völkern und in allen Generation und Altersstufen. Hilf uns, auf diesem Weg hineinzuwachsen in ein tiefes Vertrauen zu Dir.“