In der Reihe der Gleichnisse Jesu ist auch das vom Unkraut im Acker aufgenommen. Wir kennen alle Unkraut, das wir überblicken müssen, damit es nicht alles überwuchert; Methoden es auszureißen oder zu vernichten kennen wir auch.
Im Reich Gottes ist es nicht anders: wo Gott den guten Samen sät, da gibt es versteckt andere Kräfte, die Unkraut säen. Und in der heutigen Welt ist es genauso: bei den vielen guten Einsätzen guter und hilfsbereiter Menschen, gibt es Spielverderber, die alles verwirren wollen. Bei Gottes Wirken und dem Heiligen Geist, gibt es einen Weltgeist, der Unruhe und Unsicherheit stiftet.
Manches Mal gleich dieses Unkraut ,fast haargenau der guten Saat und Ernte. Es dann ausreißen wäre Gefahr für die gute Ernte.
Es ist wichtig, auf die Wurzel zu schauen und auf das Resultat, und dann nur das zu behalten, das Leben schenkt. Schlussendlich ist es immer nur Gott, der unterscheiden kann, und dann auch dementsprechend handeln wird. Geduld, Ausdauer und Vertrauen zum Herrn der Ernte sind gefragt.
Herr Jesus Christus, mit dem Fest der hl. Anna und Joachim hat die Kirche seit einigen Jahren den Tag der Großeltern gelegt. Mehr als in früheren Zeiten haben viele Großeltern heute in manchen Bereichen mehr Kompetenz und Einfluss als die Eltern der Kinder, besonders im Gebetsleben und im Glauben. Denn so viel ‚Unkraut‘ wächst in unserer Welt, in unseren Familien, in unseren Herzen. Da brauchen wir lebendige Zeuginnen und Zeugen; die ältere Generation hat der jungen Generation noch manches zu sagen.“
‚ Heilige Anna und Joachim begleitet das Heranwachsen der jungen und jüngsten Generation.‘