‚Wenn die Stimme verstummt, dann bleibt das Wort weiterhin hörbar.‘ Der Wegbereiter und Vorläufer Johannes der Täufer hat das Wort angesagt. Er rüttelt auf, schreckt auf und stößt an. So wird er zum Stolperstein, man muss sich an Ihm entscheiden. Herodes schafft keine klare Entscheidung. Er will ein ‚sowohl als auch‘, das ist jedoch bei der Wahrheit nicht möglich. Herodes fährt sich fest und verstrickt sich in Anhängigkeiten, die dem Täufer den Kopf kosten. Die jünger begraben seinen Leichnam und erhoffen eine gute Zukunft für ihn, der das Wort angekündigt und Ihm den Weg bereitet hat. Das Wort wird zu Seiner Stimme stehen.
Wir alle haben an der Stimme teil, durch unsere Taufe und durch die Gemeinschaft der Kirche. Das Wort möchte durch uns wirken, andere erreichen und sie aufbauen und auch zur Umkehr bewegen. Schaffen wir das in unserer lauten Welt, Stimme für das Wort zu sein?
„Herr Jesus Christus, Wort des lebendigen Gottes, wir danken Dir für die Stimme des Johannes. Wir bitte Dich um Menschen, die Dir ihre Stimme heute leihen, und dann auch bereit sind, mit Dir und für Dich zu leiden.“
‚Heiliger Johannes der Täufer, segne den Verkündigungsauftrag der Kirche in unserer Welt.‘