2.11.2025-Jahr C-I-31.Wo-3.W-Allerseelen-Willibold-Angela v Stolberg-Viktorin-Malachias-(Jes.25,6.7-9/23/1.Kor.15,20-23/Joh.6,51-58)

Zwei Tage des Gedenkens, zwei Feiern, die uns dort abholen, wo und wie wir leben. Von der Geburt an gehen wir alle auf die Stunde des Todes zu, wir werden geboren, um einmal zu sterben. Die Zeit dazwischen, das Leben auf Erden unter den Mitmanschen, ist eine Lernzeit und eine Anwendungszeit. Der Tod macht dies alles nicht zunichte, er führt es _¨_über die Schwele in das wahre Ziel: in Gottes Haus Ewiger Liebe.

Wie die Geburtswehen ist auch der Tod mit dem Schmerz und der Trauer verbunden, die Freude über neue Leben lässt diesen Schmerz dann verblassen, auch beim Sterben und dem Tod.

Das heutige Fest (an einem Sonntag-Tag der Auferstehung in diesem Jahr) holt uns bei dem irdischen Erleben ab und öffnet uns für die Botschaft Jesu von Tod und Auferstehung: Er hat ja beides für uns gelebt und durchlebt.

Im Evangelium spricht Jesus vom ‚BROT des LEBENS, das Er selber für uns ist. Dieses Brot ist Er, mit Haut und Haar, ganz. Das können Menschen nicht verstehen, wenn die Gnade des Erkennens nicht geschenkt ist. Der Glaube stützt sich auf Jesu Worte, die uns ermutigen, Ihm zu vertrauen, Ihn aufzunehmen, wie Brot und Wein. Auf diese Weise haben wir Anteil erhalten an diesem neuen, auferstandenen Leben des Herrn, hier schon  und einst in Fülle.

 

„Herr Jesus Christus, der menschliche Tod lieber Menschen erschüttert uns immer wieder. Der eigene Tod steht uns wie ein Rätselfrage vor Augen, je näher wir darauf zugehen. Du stehst mitten in unseren Fragen und Ängsten und ermutigst uns, bei Dir zu bleiben, wie beim Fels in der Brandung. Mit Dir halten wir durch, mit Dir leben wir auf.“