Einladen, wen einladen, davon war gestern die Rede. Lukas fügt ein anderes Wort Jesu hinzu: ‚wenn die vorgesehenen Eingeladenen denn nicht kommen wollen, oder Gründe vorbringen, nicht dabei zu sein‘? Das kennen wir aus unserem Leben und Gestalten. Doch wie ergeht es Gott, wenn Seine Eingeladenen, die doch alle Ihm ihr Leben verdanken, einfach zu Seinem Fest kommen wollen?
Die Diener des Herrn werden ausgesandt, andere nicht vorgesehene Menschen anzusprechen und einzuladen, bis der Saal gefüllt ist und das Fest beginnen kann. Werde sich die Erstgeladenen besinnen und doch noch kommen? Werden sie eingelassen?
Fragen, die unser Leben als Christen betreffen: werden wir das gelebt haben, was uns von uns erwarten darf? Noch ist Zeit zur Besinnung und Umkehr.
„Herr Jesus Christus, Du bist Gottes Einladung an uns Menschen, die Welt zum Reich des himmlischen Vaters zu gestalten. Dazu brauchen wir die Einsicht und den Wunsch, uns ständig zu erneuern (wie der hl. Karl es für die Kirche damals als Leitwort –‚semper reformanda‘-formulierte)- wir sind bleiben Pilger der Hoffnung.“.
Weg zur Berufung