Eine kleine, nicht unbedeutende Geste kann Menschen im Gedächtnis vieler bekannt machen und berühm werden lassen. So ist auch dem Soldaten und Taufkandidaten Matin geschehen. Seit Jahrhunderten wird er dafür gefeiert und ist Anlass zu vielen Ehrenbezeugungen. Als er dann später getauft wurde, seinen Soldatendienst aufgab, Priester und Bischof wurde, bis ins hohe Alter, hat man viel übersehen was er in der Seelsorge geleistet hat.
Im Evangelium des Matthäus wird vom Endgericht gesprochen, wo alle, die anderen Gutes getan werden, überrascht aufgezählt werden mit dem Hinweis ‚das habt ihr mir getan‘ sagt Christus ihnen.
Ja, wenn wir den Liebesdienst des Teilens und Helfens verrichten, dann können auch wir es Christus tun. Doch auch die innere Haltung des Glaubens eines helfenden Bischofs soll nicht vergessen werden.
„Herr Jesus Christjus, Du identifizierst dich mit allen Armen und Kranken, mit Menschen am Rande und mit Ausgestoßenen. Das macht den Glauben konkret sichtbar und wirksam. So sagt ein Wort ‚der beste Platz zu helfen ist am Ende deiner Arme‘. So sei es.
‚Heiliger Martin präge dein Beispiel tief in unser Leben ein.‘
Weg zur Berufung