Der Weihnachtstag wird eine Woche lang gefeiert und nimmt auf, was im liturgischen Kalender an jedem Tag noch vorgesehen ist. So schaut die Kirche heute auf den Apostel Johannes, dem wir so viel verdanken: in seinem Evangelium, in den Briefen, in der Offenbarung. Johannes und sein Schülerkreis haben uns wunderbare Ereignisse und Erkenntnisse über Jesus überliefert. So führt uns der heutige 27.12 mit Petrus und Johannes zum Ostermorgen und schildert uns die tiefe Erkenntnis, die Petrus und mehr noch Johannes am Grab, im Grab haben durften. Von Johannes wird gesagt ‚er sah und glaubte‘. Dieses SEHEN ist im Johannesevangelium überall zu finden, denn SEHEN ist Licht in der Finsternis, SEHEN ist glauben.
So lässt uns der dritte Weihnachtstag fragen: was siehst du? Wen siehst du? Das Kind in der Krippe? Den Sohn Mariens und Josefs? Den Sohn des himmlischen Vaters-Christus, den Herrn und Messias?
Lassen wir uns vom kindlichen Glauben an das Kind in der Krippe durch einen sehr lange geprüften Glauben im Lebensvollzug diesen Retter am Kreuz, im Grab und am Oster Mogen aus dem Grab heraus erkennen und glaubend anbeten.
„Herr Jesus Christus, viele haben Dich gesehen, wenige haben Dich erkannt, und einige (wie Johannes) haben Dir geglaubt und geliebt bis zum Ende. Nimm uns in diese Schar auf, öffne unsere Augen, unsere Herzen, unser Leben“
‚Heiliger Apostel Johannes, lehre uns Jesus zu sehen, wie du Ihn erkannt hast.‘
Weg zur Berufung