20.1.2026-Jahr A-II-2.W.-Gebet für die Einheit der Christen-4.Erscheinnungstag in Banneux-Fabian-Sebastian-Euthymius-Heinrich v Uppsala-(1.Sam.16,1-13/89/Mk.2,23-28)
Es ist oft ein Konflikt zwischen den Verfechtern der Einhaltung aller Regeln und Vorschriften und jenen, die es offener und freier sehen. Dies auch im Glauben an Gott. So wichtig Seine Gebote sind, gilt es nicht sie rein äußerlich genau einzuhalten, sondern nach ihrem Sinn und ihrer Absicht zu fragen: sie möchten einen freie und Frohe Beziehung zu Gott unterstützen und das Leben in Gemeinschaft ordnen. ‚Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat‘. Auch die Einheit der Kirchen ist nicht ein starres Gebot des Herrn, sondern ein Wunsch Seines Herzen, alle Menschen zusammen zu führen.
Ähnlich wünschte die‘ Jungfrau der Armen‘ bei der 4. Erscheinung in Banneux, dort eine kleine Kapelle zu errichten, als Zufluchts- und Gebetsort. Klein, unauffällig , aber bergend und heilend.
So ist Gott auch, Er möchte geliebt werden, und nicht aus leichtfertigem Gehorsam beruhigt werden.
„Herr Jesus Christus, Herr der Welt , Sohn Gottes, Du gründest keine Armee, bei der alle im Gleichschritt Dir folgen, Du rufst eine Gemeinschaft zusammen aus so ganz unterschiedlichen Menschen aller Zeiten, die Dir und einander in Liebe und Vertrauen verbunden sind. Hilf uns, dieses Dein Gebot immer besser zu leben.“
Weg zur Berufung