Gleichnisse, damit die Hörenden verstehen, begreifen, ergriffen werden. So redet Jesus. Er redet zum Denken des Menschen und zum Herzen. Da bleiben Fehler, sogar grobe Fehler-wie bei David- nicht aus, doch kann jeder Mensch im Licht der Gleichnisse Jesu sein eigens Leben und Verhalten wie in einem Spiegel oder in einem Röntgenbild betrachten und daraus lernen.
So spricht Jesus von der selbstwachsenden Saat- über Nacht-wächst sie heran und bringt Frucht. So ist auch Gottes Gnade kein Resultat einer Leistung, sondern pures Geschenk. Der geschieht Heilung und Rettung, ohne unser Zutun.
Dann spricht Jesus von der Kleinheit des Beginns, unscheinbar, aber voller Kraft, wie ein winziges Senfkorn ist es gesät in unser Leben, in unsere Welt, und das Resultat, das angesagt ist, übersteigt alle Vorstellungen.. Weitere Gleichnisse finden wir u.a. bei Matthäus, sie alle gehen in die gleiche Richtung und vertiefen die aussagen Jesu über Gott und Sein Reich.
„Herr Jesus Christus, Dein Kommen in unsere Welt war unscheinbar und klein und doch voller Kraft Gottes. Nicht nur in Deinem Heranwachsen und Deiner Tätigkeit, sondern in Deiner Kirche bis heute hin. Das Kleine im Kind von Betlehem ist ein Netz der Verbundenheit das alle Zeiten und Grenzen überwindend weiterhin wächst und Frucht bringt. Danke, Herr“
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Weg zur Berufung