Mit Worten, mit Lippen, mit Verstand, mit Herzen?- so lädt Jesus uns ein, über unser ‚GlaubensBEKENNTNIS und über usnere GlaubensPRAXIS nachzudenken. Wie leben wir es, wie lebe ich es im Alltag, in den Begegnungen, in den Beziehungen, in den Gebeten und Liturgie, im Hören auf Bibeltexte…? Eine Regel ist eine Regel behaupten die einen und legen sie wortwörtlich aus, im Alltag und auch im religiösen Leben. Eine Regel ist eine Lebensweisung, eine Norm, die uns helfen soll, im Leben und auch im Glauben zu wachsen. Im Laufe der Zeit wird das wortwörtlich des Gebotes erfüllt vom eigentlichen Sinn dessen, was angeordnet ist. Es wird verinnerlicht und ist mir innerlich die Erleuchtung und kraft, die wir Menschen brauchen.
Wir können dies natürlich dann auch wieder so interpretieren, wie es uns passt. Hier müssen wir ehrlich sein und uns bemühen, dem wahren Sinn und der Absicht Raum zu geben, so dass es vor den anderen Menschen und auch vor meinem Gewissen Bestand haben kann und auch dem Willen Gottes entspricht.
„Herr Jesus Christus, Du bist unter dem Gesetz und im Gesetz aufgewachsen. Im Gespräch mit dem himmlischen Vater bist Du auf den Sinn hingewachsen und bist selbst dieser Sinn für uns geworden. Hilf uns, dem Kern der Botschaft immer näher zu kommen, auch bei den Geboten, und lass uns Dir immer treu zu folgen in der Liebe.“
Weg zur Berufung