Der Mensch ist und bleibt ein Mensch auf dem Weg, ein Wanderer, ein Pilger. Nicht immer mit der Rückkehr nach dem gegangenen Weg, sondern weiter, nach vorne, nach morgen. Abram ist der erste dieser Pilgerbewegung, der erste aller Glaubenden auf den sich Juden, Christen und Moslems berufen. Er wurde von Gott angesprochen ‚zieh weg… in das Land, das ich dir zeigen werde‘, und Abram ging und das glaubende Volk geht weiterhin.
Auf dem Berg Tabor hat Jesus drei Seiner Jünger mitgenommen, auf einen Berg, in die Nähe Gottes, in Seine Sohn Beziehung zum Vater. Dort, nicht mehr abgelenkt offenbart Er sich ihnen in einem besonderen Licht, in Seinem Licht, in Gottes Licht und Liebe. Dort gesellen sich Mose und Elija hinzu und verbinden auf diese Art den Ersten mit dem Neuen Bund, sie weisen auf, dass Gott immer schon unterwegs ist mit Seinem Volk. Die Stimme aus der Wolke (dem Geheimnis Gottes) spricht ‚dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf Ihn sollt ihr hören‘. Diese Jünger, die den besonderen Moment für immer festhalten wollten, erfahren im Voraus, was alles offenbart werden wird: das Licht Gottes durch alles Scheitern und Leiden hindurch-jetzt schon und einst in der Fülle.
„Herr Jesus Christus, Licht vom Licht, in dieser österlichen Erneuerungszeit führst Du uns weiter auf unserer Pilgerschaft und nimmt uns mit auf den Berg. Was wir in unseren Tage erlebten und erleben ist nicht alles, das Geheimnis GOTTES ist viel weiter und größer. Wir ent-decken es im HÖREN auf Dich, den vielgeliebten Sohn des Vaters.“
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Weg zur Berufung