6.3.2026-Jahr A-II-2.Fastenwoche-2.Woche-Fridolin-Mechtild-Julian-Chrodegang-Rosa-Coleta-Herz Jesu-Weltgebet der Frauen-(Gen.37,3-4.12-13.17-28/105/Mt.21,33-43.45-46)
Jesus packt in die Form von Gleichnissen was mit Ihm selbst geschieht. Er hat als Mensch miterlebt, was Menschen einander antun können. Wenn etwas Gutes geschieht, sind die einen voller Begeisterung und schützen es, und andere spüren diese innere Haltung der Eifersucht und des Habenwollens. Wenn DER Gute kommt, nehmen Ihn die einen freudig auf und wollen Ihm folgen, und anderen ist Er ein Dorn im Auge, und sie wollen Ihn weghaben. In uns Menschen ist tief innen eine empfindsame und empfindliche Stelle, die nur angekitzelt werden muss, um einen Flächenbrand zu entzünden. Der Gegner Gottes und Feind der Menschen, weiß das und kennt die Methode, dort anzusetzen und zu entflammen.
So ergeht es dem Gottessohn unter uns Menschen: Er redet von Gott, Er bringt Gott, Er wirbt um Gottes Reich und entzündet diese aggressive Haltung bei Menschen, die nicht loslassen können und wollen.
Aber genau wo die Anfeindung ansetzt wird sie auch von dem unendlich Guten überwunden und geheilt. Der ‚Stein, den die einen verwerfen wird zum Eckstein für das Reich Gottes‘. Ob wir uns in diesem Gleichnis wiederfinden?
„Herr Jesus Christus, mit Dir kommt das Reich des Vaters zu uns und möchte bei uns bleiben, in uns wohnen. Hilf uns, dies immer wieder neu zu erfahren, anzunehmen, aufzunehmen. Sei Du der Eckstein unseres Lebens, lass es gelingen in den Augen Gottes. Sei Du der Eckstein unserer Kirche, unserer Gruppen und Aufgaben, dann hat der ganze Bau Halt und Bestand.“
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Weg zur Berufung