6.4.2026-Jahr A-II-Ostern-.Wochenpsalmen 1-Ostermontag-Wilhelm-Petrus d Märtyrer-Notger-(Apg.2,14.22-33/89/1.Kor.15,1-8.11/Lk.24,,13-35)

Schon am Ostermontag, nicht erst am Mittwoch, lesen und hören wir aus dem Evangelium nach Lukas von den Emmausjüngern. Sie machen sich auf den Heimweg, sie sind enttäuscht, weil nun ihr Meister auf so grausame Weise gekreuzigt wurde und beerdigt. Sie erzählen sich gegenseitig, was sie bewegt und wie es weitergehen soll. Ein fremder, unbekannter Wanderer schließt sich ihnen an und stellt Fragen: was ist geschehen? Was macht euch so traurig und hoffnungslos. Sie erzählen diesem Fremden. Der fragt nach, Er berichtet aus der Heiligen Schrift, was sie bisher nicht mehr mit Jesu Leben und Sterben zusammenbringen können. Es ist ein langer Weg, ein langes Gespräch, das sie auch in Emmaus nicht abbrechen möchten. Sie laden den Fremden ein, sie essen gemeinsam. Bei diesem Mahl geschieht Unerwartetes: der Gast nimmt das Brot, teilt es und gibt es ihnen, wie beim Abendmahl. Da erst gehen ihnen die Augen auf, sie erkennen Ihn und spüren jetzt noch, dass ihnen unterwegs das Herz brannte, als Er die Bibeltexte auslegte.

Da Er nun nicht mehr zu sehen ist, kehren sie noch in der Nacht nach Jerusalem zurück, treffen, die anderen und berichten, was sie unterwegs erlebt haben.

So ‚geht der Weg des Glaubens‘ für uns alle: uns anvertrauen, reden und austauschen, zuhören, gehen und einladen zum Mahl.

„Herr Jesus Christus, Auferstandener Herr, Du lässt uns nicht fallen. Du gehst mit uns, auch wenn wir Dich kaum bemerken oder erkennen. Dir liegt am Herzen, dass wir die Worte der Heiligen Schrift mit den Ereignissen des Lebens verbinden können, und im Mahl beim Brechen des Brotes, Dich erkennen. Immer wieder, immer mit Osteraugen.“

 

 

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