10.4.2026-Jahr A-II-Ostern-.Wochenpsalmen 1-Oster Oktav-Hulda-Engelbert-Notker v Lüttich-Fulbert-Eberwin v Steinfeld-Teilhard de Chardin-(Apg.4,1-12/118,22-27/Joh.21,1-14)
Die Hoffnung aufgeben, ins alte Leben zurückkehren, als wäre nichts geschehen. Geht das so einfach? Sind wir dann bei der Sache, wie die Jünger? Irgendwie passt es nicht mehr. Die Netze bleiben leer-die Arbeit kommt nicht von Herzen, auch wenn sie sehr bekannt ist. Nach drei Jahren mit dem Herrn ist doch etwas geschehen und sein Leiden und Sterben hat sie zusätzlich aus der Bahn geworfen.
Sie kehren mit leeren Netzen ans Ufer zurück und dort steht jemand, der sie anspricht und fragt und bittet: um Fische. Sie haben keine fangen können. Da werden sie ermutigt, diese Netze nochmals, am Tage auszuwerfen, auf der ‚rechten Seite‘, der richtigen Seite, der ‚Herzensseite‘. Da gelingt der Fang, mehr als je erwartet, und das sogar am helllichten Tag.
Johannes hat hier wieder einen Vorsprung zu Petrus, ‚ es ist der Herr‘. Jetzt ist Petrus an der Reihe und wagt sich, Ihm nahe zu kommen. Ein Mahl ist schon bereitet. Die jünger bringen von den eben gefangenen Fischen und Jesus wird wieder zum Herrn des Mahles, wie so oft und wie beim Abendmahl. Jetzt endlich ‚fällt der Groschen‘.
„Herr Jesus Christus, Du bist durch den Tod hindurch gegangen zu neuem Leben, zum Neuen Leben aus Gott. Dies den Jüngern zu vermitteln kostet Dich einiges an Kreativität. Du begegnest ihnen in ihren Enttäuschungen, Du befähigst sie, zu handeln, dann lädst zu sie zum Mahl, zum Frühstück am Ufer. Der Horizont ist weit: nicht zurück ins alte Leben, sondern nach vorne, voraus ins Neue Leben mit Dir. Das gilt heute, wie damals.“
Weg zur Berufung