14.4.2026-Jahr A-II-2.Ostern-.Wochenpsalmen 2-Lidwina-Ernestine-Tibutius-Hadwig-Franziska Lechner-(Apg.4,32-37/93/Joh.3,7-15)

Unser biblischer und christlicher Glaube ist ein Geschenk, eine Gnade Gottes. Wir versuchen, uns diesem Geschenk zu öffnen und aus dieser Quelle der Gnade zu leben (im Denken, Reden und Verhalten). Dies ist nicht jeden Tag oder in jeder Stunde einfach: weil die Anforderungen des Lebens uns beschäftigen, weil auch die ‚Unsichtbarkeit der Glaubensinhalte‘ uns Fragen stellen und stets herausfordern; dies kann ermüden und entmutigen. Im geduldigen Austausch mit Jesus, wie es Nikodemus in einem langen Nachtgespräch erlebt, kann zu einem Dialog führen, der uns darin bekräftigt, dass der Herr da ist und uns zuhört.

Die wichtigste Basis unseres Glaubens ist einfach diese Annahme: der Herr erfüllt Sein Versprechen, Er ist da, Er ist bei mir, für mich. Mit Ihm kann ich leben, wenn ich auch alle Geheimnisse nicht durchschaue, und alle Seine Worte nicht immer auf mein Leben anwenden kann.

 

„Herr Jesus Christus, Licht der Welt, Du verkündest ohne Unterlass die neue Welt Gottes, das Reich Gottes, die Nähe Gottes im täglichen Auf und Ab des Lebens. Hilf uns, uns selbst auszuhalten mit unseren Fragen, Sorgen und Zweifel, denn Du stehst zu uns und hälst uns aus, so wie wir sind. Diese Gewissheit lässt uns wieder Schritte setzen in den neuen Tag hinein.“