16.4.2026-Jahr A-II-2.Ostern- Wochenpsalmen 2—Benedikt Josef Labre-Bernadette Soubirous-(Apg.5,27-33/34/Joh.3,31-36)

In den Reden Jesu, besonders im Evangelium des Johannes, ist der Vorrang Jesu in der Beziehung zum Vater und zu uns Menschen unterstrichen. Bei Johannes geht das besonders in den Begriffen von ‘oben’ und von ‘unten’ deutlich hervor. 

Es geht vor allem, und fast in jedem Abschnitt dieses Evangeliums um die LIEBE. Gott ist Liebe, der Sohn ist Liebe, unser Auftrag in der Welt ist die Liebe. Warum diese Liebe von den Menschen so schwer anzunehmen ist, bleibt wohl ein Geheimnis der Schöpfung. Was gut und für das Gute geschaffen wurde, ist so empfänglich für das Lieblose. 

Ob das nur an uns Menschen selbst liegt, oder doch ein Widersacher am Werk ist, der Gottes gute Schöpfung angreift und verführt? 

“Herr Jesus Christus, aus der Liebe des Vaters zu uns gesandt, um uns lieben zu lehren. Du lebst es uns vor bis zur Hingabe am Kreuz und Du beugst Dich keiner Gewalt, die die Liebe nicht kennt. Stehe uns allezeit zur Seite.”